KI-Automatisierung

KI-Automatisierung für Anwälte & Kanzleien — ohne Kompromisse bei der Verschwiegenheit

Mandantenaufnahme, Fristenkontrolle und E-Mail-Flut laufen automatisch — aufgesetzt unter Beachtung von § 203 StGB und § 43e BRAO, mit AVV und Verschwiegenheitsverpflichtung in Textform. Die fachliche Entscheidung bleibt, wo sie hingehört: bei Ihnen.

45 Min. · keine Vorbereitung · Antwort in 1 Werktag

Kennen Sie das?

Der Alltag, der Sie Aufträge und Abende kostet

„Ich tippe Mandantendaten dreimal ab — E-Mail, Akte, Schriftsatz.“

Jede Neuaufnahme wandert händisch von der Anfrage in die Aktenanlage und von dort in jedes Dokument. Fehlerquellen inklusive.

Was stattdessen geht: Anfrage, Datenaufnahme und Aktenanlage laufen automatisch durch — Sie prüfen, statt zu übertragen.

„Der Posteingang entscheidet über meinen Tag.“

Zwischen Mandanten-Mails, Gerichtspost und Werbung geht unter, was heute wirklich Frist hat. Priorisieren kostet die erste Stunde des Tages.

Was stattdessen geht: E-Mails werden erkannt, der Akte zugeordnet und nach Dringlichkeit vorsortiert — mit Antwortentwurf in Ihrem Ton.

„Fristen verwalte ich mit Kalender, Zetteln und schlechtem Gewissen.“

Die Fristenkontrolle hängt an Disziplin und Erinnerung — dabei ist sie das eine Thema, bei dem ein Fehler existenzbedrohend ist.

Was stattdessen geht: Fristen werden aus Dokumenten erkannt, doppelt überwacht und rechtzeitig eskaliert — protokolliert statt gemerkt.

So sieht das konkret aus

Drei Abläufe, die wir für Sie aufsetzen

Mandantenaufnahme ohne Abtippen

Eine Anfrage kommt per E-Mail oder Website-Formular. Das System erfasst die Daten, prüft auf Kollision anhand Ihrer Bestandsliste, legt den Aktenvorschlag in Ihrer Kanzleisoftware an und bereitet die Eingangsbestätigung vor. Sie prüfen und geben mit einem Klick frei — aus 25 Minuten Handarbeit werden zwei.

Posteingang mit Akten-Zuordnung

Eingehende E-Mails und Anhänge werden gelesen, der richtigen Akte zugeordnet, benannt und abgelegt. Was eine Reaktion braucht, bekommt einen Antwortentwurf in Ihrer Formulierung; was Frist auslöst, landet in der Fristenkontrolle. Ihr Posteingang wird von der Aufgabenliste zur Eingangskontrolle.

Fristen- und Wiedervorlagen-Wächter

Fristen werden aus eingehenden Dokumenten erkannt, mit Vorfristen versehen und unabhängig vom Kalender überwacht. Nähert sich ein Termin ohne erkennbare Aktivität in der Akte, eskaliert das System — per E-Mail, auf Wunsch per SMS. Die Verantwortung bleibt bei Ihnen, aber sie hängt nicht mehr allein an Ihrem Gedächtnis.

Berufsrecht & Datenschutz

§ 203 StGB und § 43e BRAO sind bei uns Ausgangspunkt — nicht Fußnote

KI-Einsatz in der Kanzlei ist zulässig, wenn der Rahmen stimmt. Diesen Rahmen bauen wir mit:

Verschwiegenheitsverpflichtung in Textform

Als Dienstleister nach § 43e BRAO verpflichten wir uns schriftlich zur Verschwiegenheit — zusätzlich zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Zwei Ebenen, beide gehören in den Vertrag.

Datenminimierung nach Aktenlage

Es fließt nur, was der jeweilige Ablauf braucht — welche Daten das sind, halten wir vor dem Start schriftlich fest. Mandatsinhalte, die die KI nicht braucht, sieht sie nicht.

Kein Training mit Mandatsdaten

Mit allen eingesetzten Anbietern wird vertraglich ausgeschlossen, dass Ihre Daten für das Training von KI-Modellen verwendet werden. Hosting wo immer möglich in Deutschland oder der EU.

Fachliche Endkontrolle bei Ihnen

Alles, was nach außen geht oder rechtlich bindend ist, bleibt standardmäßig zur Freigabe bei Ihnen — mit lückenlosem Protokoll. Die KI arbeitet zu, sie entscheidet nicht.

Die berufsrechtliche Bewertung im Einzelfall ersetzt das nicht — die klären Sie mit Ihrer Kammer. Wir liefern die technische und vertragliche Grundlage, auf der diese Bewertung positiv ausfallen kann.

Häufige Fragen

Kurz und ehrlich beantwortet

Ja — § 43e BRAO erlaubt die Einbindung von Dienstleistern ausdrücklich, wenn diese in Textform zur Verschwiegenheit verpflichtet werden und nur Zugang zu den Daten erhalten, die für die Leistung erforderlich sind. Genau so setzen wir jedes Kanzlei-Projekt auf. Die Bewertung Ihres Einzelfalls klären Sie mit Ihrer Kammer.

Ihre Kanzleisoftware (z. B. RA-MICRO, Advoware) bleibt das führende System — wir automatisieren die Zuarbeit drumherum: Datenerfassung, Ablage, Entwürfe, Überwachung. Das beA fassen wir nicht automatisiert an; erkannte Fristen und vorbereitete Dokumente liegen aber bereit, wenn Sie es öffnen.

Nur die, die der jeweilige Ablauf zwingend braucht — und das wird vor dem Start schriftlich festgelegt. Für viele Automatisierungen (Fristenerkennung, Ablage, Terminkoordination) reichen Metadaten und Dokumentstruktur; volle Mandatsinhalte bleiben außen vor.

Klar umrissene Automatisierungen wie Posteingang oder Fristenüberwachung starten bei 790 € einmalig, laufende Betreuung ab 49 €/Monat. Eine automatisierte Mandantenaufnahme liegt je nach Kanzleisoftware meist zwischen 1.500 und 3.000 €. Alle Preise stehen im Angebot, bevor Sie zusagen.

Der erste Ablauf läuft nach zwei bis drei Wochen. Die meisten Kanzleien starten mit dem Posteingang — dort ist die tägliche Entlastung sofort spürbar, typischerweise 4 bis 8 Stunden pro Woche.

45 Minuten, die Ihrer Kanzlei Abende zurückgeben

Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir Ihre Woche durch und rechnen ehrlich vor, welche Abläufe sich in Ihrer Kanzlei lohnen — und welche nicht.

Kostenloses Erstgespräch

Wenn’s sich nicht lohnt, sagen wir es Ihnen.